Roger Schäli beim Trailrunning im Yosemite National Park im November 2017.

Roger Schäli beim Trailrunning im Yosemite National Park im November 2017.

LOWA Schuhe im Test

Profi-Alpinist Roger Schäli hilft aktiv mit bei der Produktentwicklung von LOWA-Schuhen!

Schon 1 Jahr unterwegs mit Lowa

Roger Schäli hat bald sein erstes Jahr als Lowa Botschafter hinter sich. Im Athletenteam des Bergschuhherstellers ist er in Gesellschaft guter Freunde, darunter auch der Adelbodner Christian Maurer.
«Das Athletenteam ist super, wir haben viel Spass und gehen auch zusammen klettern», sagt Roger Schäli. Dann reden sie unter anderem über Produkte, welche Art Schuh ihnen noch fehlt. Mit den Produktmanagern der Lowa können Roger Schäli und die anderen dann neue Produkte mitentwickeln.

Der perfekte Schuh

Gerade war Schäli am Hauptsitz der Lowa in Jetzendorf. Tagelang haben die Athleten und Lowa-Mitarbeiter über neue Schuhe diskutiert. Roger Schäli wünscht sich einen leichten Bergschuh, mit dem er joggen aber auch ein Steigeisen daran befestigen kann. «Für lange Touren mit flachen Anstiegen», sagt er. «Wenn der Schuh 100 Gramm leichter ist, merkt man das extrem.»
Auch über Details wird gesprochen: Wie schnell schwitzt man im Schuh, geht die Nase leicht kaputt, wie gut ist die Reibung am Fels? Roger Schäli hat in diesem Jahr schon neue Prototypen am Eiger getestet. Seinem Hausberg. «Das ist der wichtigste Schritt, dass der Schuh getestet wird von Leuten, die wirklich draussen am Berg sind.»

Tests am Eiger

Schäli sagt, er nehme dann keine Rücksicht auf den Schuh, versuche, ihn herauszufordern, möglichst viele Auf- und Abstiege zu bewältigen. «Nach einer langen Tagestour weiss ich eigentlich sehr gut, wie der Schuh funktioniert.»
Auch für seinen Lieblingsschuh – den Alpine Ice GTX – arbeitet Lowa derzeit an einem neuen Modell. Leichter soll es werden, reduzierter. «Diesen Schuh brauche ich am meisten», sagt Schäli. Er macht damit Touren in Patagonien, in den Alpen, auch in der Eigernordwand.

Die nächste Herausforderung

Mit seinen Lowa-Schuhen will Schäli im kommenden Jahr seine nächste Herausforderung angehen: so viele Alpenklassiker wie möglich klettern. Nach dem Unfall seines Freundes Simon Wahli hat Schäli aber die Prioritäten geändert. «Momentan möchte ich eher auf Qualität achten statt auf Quantität.» Für den Profi-Alpinisten ist klar: «Wenn ich nicht irgendwann im Spital landen will, muss ich mich gut konzentrieren, gut vorbereiten und motivieren können».

Die Pro Team Athleten beraten sich mit den Produktentwicklern in Jetzendorf (DE).

Die Pro Team Athleten beraten sich mit den Produktentwicklern in Jetzendorf (DE).